Zur Zeit der Touré-Diktatur wurde vor allem die traditionelle Musik staatlich unterstützt und gefördert. Die wohl berühmtesten Tanzgruppen aus dieser Periode sind “Les Ballets Africians” und das Ballet “Djoliba”. In Afrika gibt es unzählige Arten von Trommeln und Tänzen, somit hat jedes Volk seine charakteristischen, traditionellen Trommeln und Tänze.
In Guinea leben alleine über 60 ethnologische Volksstämme, dadurch zeigt sich der unbeschreibliche Reichtum an Kulturen. Die bekanntesten Trommeln in  Westafrika sind, die Sabar der Wolof, die Bougarabou der Djola, die Bata der Yoruba, die keramische Udu der Ibo in Nigeria, die Kpanlogo aus Ghana und an der Spitze wohl die Djembé um nur ein paar Beispiele aus Westafrika zu nennen. Diese unterscheiden sich in Form, Bespannung, Klang und Spieltechnik. Die Rhythmen, die darauf gespielt werden, haben ihre erkennbaren Charakteristika.                                                                                                                     
Guineékarte.                                                                                                                    



Die Djembé kann heute als die in den westlichen Industrienationen wohl am weitesten verbreitete, afrikanische Trommel angesehen werden. Durch ihre Dynamik die wohl unvergleichlich ist wird sie auch als die Trommel der tausend Klänge bezeichnet. Es gilt in der Fachwelt, allen möglichen Gerüchten zum Trotz, als erwiesen das die Form der Djembé ursprünglich aus dem orientalischen Raum stammt . Durch den Kontakt von Karavanen über Mali ist wohl auch diese Trommelform nach Guinea gelangt, und hat sich dann zur heutigen Djembé weiter entwickelt.

 

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