An der Verengung zwischen Kessel und Trichter, wird ein mindestens 6mm dicker Eisenring, aufgeschweisst. Er sollte mit Dekorstoff umwickelt werden.
Dann werden exakt so viele Schlingknoten mit 5 oder 6 mm dicker Schnur herumgeschlungen, wie der obere Ring haben soll. Hier wird oft gespart! Die Schnur sollte nie dünner als 5mm sein, sie gibt sonst nach oder reisst gar ab. Die Anzahl der Knoten, ist abhängig wie gross der Durchmesser der Trommel ist. Der Abstand der Knoten liegt bei 3 bis 4 cm.

Zum Bespannen wird die eingeweichte, nasse Haut über den Trommelkörper gelegt.
Ein vorgefertigter Eisenring, der recht genau bemessen sein soll, etwa 1 cm Abstand
zum Korpus, wird darüber gelegt und das Fell zur Mitte eingeschlagen.
Ein zweiter Eisenring, der auch mit Stoff umwickelt ist, wird mit einer etwa 6 mm dicken Schnur, rundum mit gleicher Anzahl Schlingknoten wie der unterste Ring versehen.
Dann wird er über die eingeschlagene Haut gelegt und die Spannschnur im zickzack zwischen den Schlaufen des oberen und unteren Ringes eingefädelt. Die Schnur sollte möglichst aus einem Stück sein und am Ende noch überstehen. Diese Schnur wird nun
rundum nachgezogen, bis das Fell ein wenig gespannt ist.
Das restliche Fell rundum zugeschnitten und an den Korpus umgelegt.
Ist die Haut getrocknet wird noch einmal stärker nachgespannt, dann das Fell auf der Spielfläche rasiert, und mit der Kreuzschnurfädelung begonnen. Langsam die Anzahl der Knoten steigern, lasst euch ein paar Tage Zeit.
 

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